Fixed Mobile Convergence (FMC) einfach erklärt!

In einem Satz erklärt, verbirgt sich hinter Fixed Mobile Convergence (FMC) das nahtlose Zusammenwachsen von Fest- und Mobilfunknetzen. Weiter beschreibt der Begriff alle physischen Netzwerke, die es Mobilfunkgeräten ermöglichen, auch innerhalb einer Festnetzinfrastruktur reibungslos zu funktionieren.

 

Im Grunde weist die Struktur der vorhandenen Telekommunikationsnetzwerke eine eindeutige Trennung zwischen Festnetz (Fixed) und Mobilfunknetz (Mobile) auf. So verfügen beide Topologien u.a. über eigene Standards sowie vorgegebene Schnittstellen und Übergabepunkte. Fixed Mobile Convergence (FMC) bricht diese Struktur auf und begünstigt die Angleichung beider Systeme aneinander.

 

Vorteile von Fixed Mobile Convergence
FMC ermöglicht den Teilnehmern die endgeräteunabhängige Nutzung aller vorhandenen Informationsdaten der Mobilfunk-, Festnetz- und Internetstruktur an jedem beliebigen Ort. Folglich können nun von unterwegs aus die gleichen Dienste wie im Büro oder zu Hause genutzt werden.
Der langersehnte Wunsch vieler Kunden, ein Gerät „für alles“ zu haben, kann nun tatsächlich realisiert werden. Unter dem Strich betrachtet ist FMC eine ressourcensparende, flexible und zukunftsorientierte Lösung.

 

Ihr Smartphone als Nebenstelle der Telefonanlage
Zunehmend sind in der mobilen Kommunikation Telefonfunktionen interessant, die man von seinem Festnetztelefon tagtäglich gewohnt ist. Insbesondere Unternehmen verfügen in ihren Telefonanlagen über interne Funktionen, die auch auf einem Smartphone wünschenswert sind. So sollen Mitarbeiter nur unter einer einzigen Rufnummer erreichbar sein, egal wo sie sich gerade aufhalten – Stichwort: One-Number-Konzept. Auch Rufweiterleitung und Konferenzschaltungen sollen wie gewohnt auf dem Smartphone funktionieren. Bei dieser Betrachtungsweise wird das Smartphone mit Hilfe der Fixed Mobile Convergence innerhalb einer Telefonanlage zur eigenständigen Nebenstelle.

 

Wir schreiben Mobilität gross
FMC berücksichtigt in seinem Konzept drei Arten der Mobilität:
 Fixed Mobile Convergence

 

1. Endgeräte-Mobilität
Die Endgeräte-Mobilität ermöglicht den Nutzern, ihr persönliches Endgerät überall mit hin zunehmen und es von dort aus zu benutzen.
2. Dienste-Mobilität
Die Dienste-Mobilität stellt dem Telekommunikationsteilnehmer eine Reihe konsistenter Dienste zur Verfügung. Dabei spielen weder Endgerät noch das Zugangsnetz oder der Aufenthaltsort eine Rolle.
3. Persönliche Mobilität
Die persönliche Mobilität gewährleistet, dass der Teilnehmer ortsunabhängig unter einer Rufnummer erreichbar ist. Dies umfasst das Roaming zwischen den verschiedenen Netzen sowie die Bereitstellung derselben konsistenten Dienste in den verschiedenen Netzen.

 

Abgesehen davon, dass die Begrifflichkeit „Konvergenzdienst“ bereits Mitte der 90er-Jahre aufgetaucht ist, sich damals jedoch primär auf die Substitution des Festnetzanschlusses durch den Mobilfunk bezogen hat, wird das heutige Konzept im Laufe der nächsten Jahre immer stärker an Bedeutung gewinnen.
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