WebRTC – einfach erklärt!

Seit geraumer Zeit befassen sich alle relevanten IT-Fachmedien mit dem Thema WebRTC (Web Real Time Communication). Von einem Supertool, das unsere Art der Kommunikation komplett revolutionieren wird, ist die Rede. Doch was ist wirklich dran?


Was versteht man unter WebRTC?

WebRTC ist ein neuer, offener Standard, der für „Web Real Time Communication“ steht. Dieser erlaubt gängigen Webbrowsern (wie Mozilla Firefox, Google Chrome, Opera und Microsoft Edge) Chats, Videokonferenzen oder Bildschirmpräsentationen in Echtzeitverbindungen von Browser zu Browser zu übertragen. Dank seiner Hilfe können ad hoc und ohne zusätzliche Plugins oder Programme Anwender direkt über das Internet kommunizieren. Auf diese Weise wird WebRTC immer mehr zum Desktop-Ersatz.

Welche Vorteile haben Unternehmen?

Er spart eine Menge Arbeit in Bezug auf Softwareinstallation und -kompatibilität: Während bislang zum Beispiel für Bildschirmpräsentationen im Team separate Software eingerichtet werden musste, sorgen nun APIs dafür, dass Webentwickler die komplexe Funktionsweise von Echtzeitkommunikation nicht mehr selbst zu beherrschen brauchen. Stattdessen erhalten sie eine API, die es ihnen ermöglicht, Echtzeitkommunikation in jede beliebige Webapplikation einzubinden.

Wofür kann WebRTC eingesetzt werden?

Ein weiterer großer Vorteil ist die Möglichkeit, effektiv mit mobilen Teams zusammenzuarbeiten. So kann WebRTC zum Beispiel dafür genutzt werden, einen Mitarbeiter-Chat oder ein Online-Meeting – inklusive Video auf einer Website einzurichten oder ohne übermäßigen Aufwand zu verwenden. Grundsätzlich eignet sich die WebRTC-Technik daher nicht nur für den Kontakt innerhalb eines Teams, sondern zum Beispiel auch, um auf der Website Echtzeit-Support anbieten zu können.

Wie steht es um das Thema Sicherheit?

Wie erwähnt ist WebRTC die erste Technik, die direkte Verbindungen von Browser zu Browser unterstützt. Darüber hinaus erfordern WebRTC-Anwendungen möglicherweise Zugriff auf ein Mikrofon, eine Kamera oder – im Falle von Bildschirmfreigabe-Anwendungen – sogar auf den Bildschirm. Die Browser-Anbieter mussten darauf vertrauen können, dass eine verlässliche Sicherheitslösung zur Verfügung steht. Um zu verhindern, dass bösartige Webserver einen Browser hacken und unerwünschte Medien an andere Browser versenden können, wurde ein besonderes Verfahren umgesetzt: Dabei muss der Sender-Browser zunächst das Einverständnis des Empfänger-Browsers einholen, bevor er Daten übertragen kann.

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